Kopfschmerzen & Migräne
Spannungskopfschmerzen und migräneartige Beschwerden, oft mit Ursprung in HWS oder Kiefer
Die Craniosakrale Osteopathie arbeitet mit dem feinen Rhythmus des Liquors zwischen Schädel und Kreuzbein. In meiner Praxis in Köln-Dellbrück nutze ich diese Methode überall dort, wo der Körper Ruhe und Regulation braucht — bei Migräne, Tinnitus, CMD, Schlafstörungen oder einem überreizten vegetativen Nervensystem.
Die Craniosakrale Osteopathie ist eine sanfte, manuelle Therapieform, die sich auf das feine Zusammenspiel von Schädel (Cranium), Kreuzbein (Sakrum) und der dazwischenliegenden Wirbelsäule konzentriert. Im Zentrum steht der Liquorpuls — die natürliche Bewegung der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, die den Stoffwechsel des zentralen Nervensystems trägt.
Mit minimalem Druck, manchmal kaum spürbar wie das Gewicht einer Münze, erspüre ich Blockaden in Faszien, Hirnhäuten und Nervensystem. Gezielte Impulse aktivieren die Selbstheilungskräfte und die Selbstregulation deines Körpers — die eigentliche Arbeit machst du selbst, ich öffne nur den Raum dafür. Die Behandlung wird meist als sehr sanft und tief entspannend erlebt.
Diese Form der Körperarbeit ist ganzheitlich und nicht-invasiv: Sie wirkt auf körperliche Beschwerden ebenso wie auf emotionale Belastungen, weil das vegetative Nervensystem beides verbindet. Gerade darum ist sie besonders wertvoll für sensible Menschen, nach Operationen, bei Schleudertrauma oder bei chronischem Stress.
Meine Ausbildung in der Craniosakralen Osteopathie absolvierte ich an der Heilpraktikerschule Medius Rheinland (2016–2017). In meiner Praxis in Köln-Dellbrück gehört Cranio zu den Methoden, die ich besonders oft einsetze — gerade dann, wenn dein System nach Ruhe sucht. Aus Mülheim, Holweide, Buchheim und aus Bergisch Gladbach (Refrath, Hand) bin ich schnell erreichbar.
Hinweis: Die Craniosakrale Osteopathie wird in Deutschland aktuell nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Sie ist eigenständig wirksam und besonders hilfreich als Ergänzung bei chronischen Beschwerden.
Craniosakrale Osteopathie eignet sich besonders bei funktionellen Störungen, bei denen Muskeln, Gewebe oder Organe in ihrer natürlichen Bewegung eingeschränkt sind — und bei allen Themen, die ein überreiztes Nervensystem berühren. Typische Anwendungsgebiete in meiner Praxis:
Spannungskopfschmerzen und migräneartige Beschwerden, oft mit Ursprung in HWS oder Kiefer
Ohrgeräusche und Funktionsstörungen des Kiefergelenks (Craniomandibuläre Dysfunktion)
Innere Unruhe, Einschlaf- und Durchschlafprobleme — wenn das System nicht abschalten kann
Funktionelle Beschwerden, Stress-Folgen, Reizüberflutung, Erschöpfung
Unruhige Beine besonders abends und nachts — Cranio kann begleitend regulieren
Eingeschränkte Mundöffnung und Verspannungen der Kaumuskulatur
Funktionelle Spannungen rund um Becken, Iliosakralgelenk und Hüfte
Sanfte Begleitung bei Belastungen, die das craniosakrale System aus dem Gleichgewicht gebracht haben
Eine Craniosakral-Sitzung wirkt nicht über Kraft, sondern über Präsenz und feines Lauschen. So sieht der typische Ablauf in meiner Praxis aus:
Wir besprechen in Ruhe, was dich beschäftigt — körperliche Beschwerden wie Migräne, Tinnitus oder Schlafstörungen genauso wie emotionale Themen, die im Hintergrund mitlaufen. Cranio wirkt auf beiden Ebenen gleichzeitig, deshalb gehört beides ins Gespräch.
Bevor ich behandle, palpiere ich Becken, Schultern und Schädelbasis und teste den craniosakralen Rhythmus. Häufig zeigen sich Spannungsmuster, die nichts mit dem ursprünglichen Schmerzort zu tun haben — gerade das macht die Methode so erkenntnisreich.
Du liegst angekleidet auf der Behandlungsliege. Ich lege meine Hände nacheinander an Kreuzbein, Becken, Brustkorb, Schultern, Schädelbasis und Kiefer. Der Druck ist minimal — wie das Gewicht einer Münze. Diese Berührung allein reicht aus, damit dein Gewebe in Bewegung kommt.
Während ich halte, beginnt etwas im Körper zu arbeiten. Häufig spürst du eine tiefe Entspannung, manchmal Wärme oder feine innere Bewegungen. Manche schlafen ein, manche werden emotional berührt. Der Körper darf in seinem eigenen Tempo loslassen — ich begleite, ich dränge nicht.
Wir besprechen kurz, was du wahrgenommen hast, und ob eine Folgesitzung sinnvoll ist. Viele berichten, dass die Wirkung in den Tagen nach der Sitzung weiter nachhallt.
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